HYDREOS unterstützt Sie, Ihr Unternehmen erfolgreich weiterzuentwickeln

HYDREOS ist das Wettbewebcluster der Wasserbranche in der französischen Region „Grand Est“. Wir fördern die Entwicklung von Innovationen durch die Zusammenarbeit von Unternehmen, Forschungs- und Entwicklungslabors und Gebietskörperschaften..

HYDREOS in Zahlen (2017)

  • 150 Mitglieder
  • 100  Projekte wurden vom Wettbewebcluster seit seiner Gründung gefördert
  • 43 der vom Wettbewebcluster unterstützten Projekte fanden eine Finanzierung (63 Mio. €)
  • 2010 Gründungsjahr

HYDREOS begleitet die Akteure des Wassersektors:

  • Bei innovativer Projekte
  • Bei der Entwicklung ihres Netzwerkes
  • Bei der Gewinnung strategischer Informationen
  • Bei ihrer internationalen Entwicklung
  • Bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen

Was versteht man unter einem Wettbewebcluster?

Ein Wettbewebcluster versammelt auf einem bestimmten geografischen Gebiet und rund um einen festgelegten Aufgabenbereich Unternehmen, Forschungslabors und Bildungseinrichtungen, mit dem Ziel, die Innovation zu fördern.

Es begünstigt die Entwicklung besonders innovativer gemeinschaftlicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Das Wettbewebcluster begleitet die Mitgliedsunternehmen auch in ihrer Entwicklung und ihrem Wachstum, insbesondere durch die Markteinführung neuer Produkte, Dienstleistungen und Verfahren, die aus den Resultaten der Forschungsprojekte hervorgehen. Indem sie es den teilnehmenden Unternehmen ermöglichen, auf ihren Märkten in Frankreich und der ganzen Welt eine Spitzenposition einzunehmen, tragen die Wettbewebcluster zum Wachstum und zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei.

Innerhalb eines Wettbewebcluster sind viele verschiedene Kräfte vorhanden. Sie alle sind für die Entfaltung dynamischer Ökosysteme, die Wohlstand schaffen. notwendig. Diese verschiedenen Kräfte lassen sich wie folgt beschreiben: 

Ein Wettbewebcluster beruht auf einer starken territorialen Verankerung und stützt sich auf bereits vorhandene Infrastrukturen (Industriestruktur, Hochschulen, kollektive Infrastrukturen etc.). Eine Boden- und Städtebaupolitik, die dazu geeignet ist, eine kohärente Entwicklung der Industriestruktur zu gewährleisten, öffentliche Forschungskapazitäten und Hochschulbildungsstätten sind Faktoren, welche die Entwicklung eines Wettbewebcluster und die Ausschöpfung des Potenzials seiner Mitglieder begünstigen.

Quelle des französischen Originals: competitivite.gouv.fr

Unsere strategischen Tätigkeitsbereiche

HYDREOS ist in 3 strategischen Bereichen tätig:

Nachhaltige Infrastrukturen für Wasser

Vorrangige Themen:

  • Intelligente Wasserbewirtschaftung
  • Aufbereitungssysteme

Während in den Industrieländern die alternden Infrastrukturen zur Wasserbewirtschaftung eine Erneuerung nötig haben, besteht in den Schwellenländern ein großer Erstbedarf an Infrastrukturen.

Die Wasserinfrastrukturen umfassen in erster Linie die Netze sowie die Speicher- und Aufbereitungssysteme. Parallel zu den Zentralsystemen, die über große Netze verfügen, entwickeln sich auch lokale Bewirtschaftungsansätze, die auf eigenständigeren Systemen beruhen.

Vor dem Hintergrund eines starken internationalen Wettbewerbs müssen die Einrichtungen hohe Leistungen erbringen, eine gute Umweltbilanz aufweisen, für eine einfache Implementierung geeignet sein, sich in globale Systeme integrieren lassen (nachhaltige Stadt, integrierte Bewirtschaftung von Wasser/Energie etc.), den örtlichen Gegebenheiten angepasst sein und die erforderlichen Zulassungen erhalten.

Kontakt:
Cécilia Szatkowski - Projektleiterin
+ 33 (0)7 57 00 02 29
cecilia.szatkowski@hydreos.fr

Intelligente Wasserbewirtschaftung

Vorrangige Themen:

  • Prozesssteuerung durch Messung der Wasserqualität.
  • Entwicklung einer rentablen Landwirtschaft, welche die Wasserressourcen schützt, mithilfe eines Ansatzes, der für den Kontext des französischen Nordostens geeignet ist.
  • Substitution von gefährlichen Stoffen, die mit dem Wasser in Berührung kommen, bzw. ihr Einfangen an der Quelle, gemäß den sich entwickelnden europäischen Vorschriften.

Die intelligente Wasserbewirtschaftung optimiert den Wasserverbrauch; verhindert negative Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und Einrichtungen; und minimiert die Kosten.

Selbst leistungsfähige Einrichtungen bedürfen einer Steuerung, um die optimale Nutzung des Wassers zu gewährleisten, da sich die mit der Wassernutzung verbundenen Prozesse je nach Zeit und Ort ändern und eine große Komplexität aufweisen: Vielfalt der Ursachen (z. B. diffuse Verschmutzungsquellen); Wechselbeziehung zwischen chemischen, hydraulischen und biologischen Phänomenen; Benutzervorgaben etc.

Die optimale Wassernutzung beruht auf der Messung der Phänomene, der Prozessmodellierung, der Datenverwaltung und der Beteiligung der Benutzer. Die Wasserbewirtschaftung wird erst dann intelligent, wenn die Akteure, die derselben Herausforderung gegenüberstehen, gemeinsam nach neuen Lösungen suchen. Die intelligente Wasserbewirtschaftung bietet sowohl im Dienstleistungsbereich als auch bei der Bereitstellung von Wassereinrichtungen neue Möglichkeiten, sei es nun im Wohnungssektor oder in der Industrie und Landwirtschaft.

Kontakt:
Sophie Altmeyer - Technische Leiterin
+33 (0)6 04 59 69 54
sophie.altmeyer@hydreos.fr

Feuchtgebiet-Ökosysteme

Vorrangige Themen:

  • Entwicklung von Feuchtgebiet-Ökosystemen in den Städten.
  • Renaturierung der Wasserläufe und Feuchtgebiete mittels eines Ansatzes, der dem Kontext des französischen Nordostens angepasst ist.

Die Erhaltung der Ökosysteme wird zunehmend von der Gesellschaft gefordert. In diesem Zusammenhang verzeichnen die Gestaltung und Bewirtschaftung aquatischer Lebensräume mit ihrer Biodiversität ein Wachstum von jährlich 10% in Frankreich.

Die Märkte müssen Vorschriften (Wasserrahmenrichtlinie, Kompensation zerstörter Lebensräume etc.) und gesellschaftlichen Herausforderungen (Schutz vor Hoch- und Niedrigwasser, Schutz vor Erosion, Wärmepuffer, Verschönerung, Lebensraum für Artenvielfalt, Grundwasserspeisung, Sanierung etc.) Rechnung tragen. Es gibt einen internationalen Markt, der von den gesellschaftlichen Herausforderungen geschaffen wird, vor allem rund um expandierende städtische Gebiete.

In diesem Rahmen greift die Umwelttechnik ein, um die Lebensräume zu gestalten und zu pflegen, in Abhängigkeit von den jeweiligen Bedingungen und in Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort. Die Umwelttechnik verstärkt natürliche Prozesse, damit die Habitate die gewünschten Aufgaben erfüllen können. Sie fördert die Artenvielfalt, indem sie dafür sorgt, dass die Rolle der Ökosysteme von der Gesellschaft anerkannt wird.

Kontakt:
Alexandre Folmer - Projektleiter
+33 (0)6 04 59 45 66
alexandre.folmer@hydreos.fr